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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

top aktuelles Sachbuch zu (Gesundheits-) Themen

Der neue Optimismus – Die Gesundheit der Zukunft von Sanitas Health Forecast

Die 2021 Edition befasst sich in diesem umfangreichen Sachbuch aus der Schweiz mit 4 große Themen: Körper, Mental Health, Sexualität und Umwelt.

Diese Themenblöcke sind jeweils in mehrere Unterthemen gegliedert, welche mal als Artikel, mal als Interview oder auch als Auflistung von kurzen Überblickspunkten dargestellt werden.

Ergänzt wird dies immer wieder durch Potcast-Folgen, die ein Thema nochmal mit Experten vertiefen. Auch der Hinweis auf den dazugehörigen YouTube Channel ist eine weitere tolle Ergänzung zum Buch.

Als Abrundung wird noch die Sanitas-Gesundheitsstudie angeführt. Zwar wurde diese rein im der Schweiz durchgeführt, jedoch finde ich sie durchaus repräsentativ. Genauso wie das gesamte Sachbuch ja aus der Schweiz ist, jedoch stört das überhaupt nicht. Alle Fakten und Themen sind allgemein gültig und auch für Nicht-Schweizer top aktuell.

Alles in allem ein Sachbuch, welches mir extrem gut gefallen hat. Die Themen sind toll ausgewählt und ausgearbeitet, die Artikellängen optimal. Spannend fand ich auch noch eine Variante als Ausblick in unsere Zukunft anhand einer Familie.

Mit über 400 Seiten handelt es sich auch um ein nicht nur hochwertiges, sondern vor allem auch umfangreiches Sachbuch auf das ich sicher immer wieder zurückgreifen werde.

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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tolle Kombi aus Thriller und Geschichte des Landes

Old Bones - Das Gift der Mumie von Douglas Preston; Lincoln Child

In der Geisterstadt High Lonesome wird eine mumifizierte Leiche gefunden, die seit einigen Jahrzehnten dort liegt. Was zuerst nach einem Unfall aussieht, gibt schnell Rätsel auf. FBI-Agentin Corrie zieht Archäologin Nora hinzu, die sie von einem gemeinsamen Fall bereits kennt. Je tiefer die beiden in der Vergangenheit graben, umso mehr Unglaubliches kommt zum Vorschein, dass bis in die Gegenwart wirkt…

Wie auch bei Band 1 der Old Bones Reihe hat mir der Schreibstil der beiden Autoren sehr gut gefallen, man fühlt sich direkt mittendrin.

Der Spannungsaufbau ist jedenfalls gegeben und es werden auch einige sehr interessante Fakten passend zur Geschichte im Buch mit reinverpackt. Für mich wieder eine lesenswerte Kombination aus Thriller und Geschichte des Landes. Das Gift der Mumie hat mir zudem besser als Band 1 gefallen.

Von mir eine Empfehlung.

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ein etwas anderer Roadtrip

Du böser, böser Junge von Astrid Korten

Familie Faber befindet sich auf einem Roadtrip durch Kalifornien. Mama Ida hat die Reise akribisch geplant, um ihnen allen einen möglichst unvergesslichen Urlaub zu bescheren - das wird es auf jeden Fall, aber nicht so, wie Ida sich das vorgestellt hatte…

Als Leser spürt man von Anfang an die tiefen Krater, welche sich in die Liebe vom Till und Ida gebildet haben, zugleich aber auch die innere Zerrissenheit der Zwillinge seit sie erfahren mussten, dass sie eigentlich Drillinge gewesen wären.

Somit begibt sich Fif als fünftes, für die Eltern unsichtbares, Familiemmitglied mit auf den Roadtrip.

Durch die kurz gehaltenen Kapitel kommt man sehr gut mit dem Buch voran und lernt auch alle Mitglieder der Familie Faber schnell kennen, da die Kapitel abwechselnd aus Sicht der Charaktere - Till, Ida und den Zwillingen - erzählt werden. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und trägt viel zu den einzelnen beschrieben Stationen des Roadtrips bildhaft bei. Aus diesen Gesichtspunkten für mich ein lesenswertes Buch. Jedoch fehlten mir definitiv über weite Strecken die Elemente, die für mich bei einem Psychothriller unabdingbar sind. Es war für mich eher ein Familiendrama denn Thriller, was ich sehr schade finde, denn die Zutaten dafür waren jedenfalls gegeben und durften an einzelnen Stellen auch aufblitzen. Dies war für mich jedoch zu wenig, um eine anhaltende Spannung und das Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, was als nächstes passiert, aufrechtzuerhalten. Auch wenn das Ende nochmal gut inszeniert war, konnte mich das Buch leider im Gesamten (als Psychothriller) nicht überzeugen.

Die drei Sterne vergebe ich hauptsächlich deshalb, weil mir der Schreibstil der Autorin (ohne diesen unter dem Aspekt Psychothriller zu bewerten) ziemlich gut gefallen hat und auch die Idee an sich mit dem Roadtrip und FIF toll ist.

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gelungener Auftakt

Keeping Secrets von Anna Savas

Mich hat vor allem das tolle Cover angesprochen und zu dem Buch greifen lassen. Normalerweise lese ich New-Adult Romane eher weniger, aber nachdem mich auch der Klappentext neugierig gemacht hat, wollte ich dem Ganzen eine Change geben …und wurde positiv überrascht.

Wir begleiten Tessa Thorn, die für ihren neuen Film ausgerechnet nach Faerfax, ihrer Heimatstadt, zurückkehren muss.

Sie hatte eigentlich nie hierher zurückkommen wollen. Darüber hinaus soll Cole Williams, ein Journalismus-Student, die Dreharbeiten begleiten und ein Portrait über Tessa erfassen und kommt ihrem gut gehütetem Geheimnis so gefährlich nahe - ein Geheimnis, dass die Öffentlichkeit nie erfahren soll. Tessa muss sich nicht nur dieser Sache stellen…

Das Buch wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Tessa und Cole erzählt, wodurch die Gefühle, Stärken, aber auch Schwächen der Beiden sehr gut zum Leser transportiert werden und sie so greifbar machen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die Charaktere authentisch. Auch wenn man sich vorstellen kann, wie die Geschichte ausgehen wird, hat es vor allem auch durch die ernsten Themen, welche im Buch vorkommen (es gibt auch eine Triggerwarnung), Tiefgang, was mir richtig gut gefallen hat.

Für mich ein gelungener Auftakt der KEEPING-Reihe und ich bin auf den zweiten Band schon sehr gespannt.

Eine Leseempfehlung von mir.

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ein wahrlich genialer Krimi

Seht ihr es nicht? von Georg Haderer

Eine ehemalige Wissenschaftlerin, ihre Eltern sowie ihr Sohn werden ermordet - nur ihre Tochter nicht, die ist verschwunden. Das Motiv? Fraglich…
Philomena Schimmer arbeitet bei der Polizei in der Vermisstenabteilung und soll die Kollegen vom LKA bei der Aufklärung des Falls unterstützen. Schon oft haben Philomena‘s besondere Fähigkeiten ihr dabei geholfen und Kollege Muster hofft auch diesmal darauf.

Die Frage stellt sich, ob in Helena Sartori’s Vergangenheit als renommierte Wissenschaftlerin ein Mordmotiv zu finden ist? Hatte sie etwas herausgefunden, dass Anlass genug war, sie und ihre Familie zu töten? Oder ging etwas bei ihren Experimenten mit den Nanobots schief und sie wusste zu viel? Warum hat sie der Wissenschaft so plötzlich den Rücken gekehrt und war in ein kleines, steirisches Dorf gezogen? Fragen über Fragen, die sich Philomena und ihren Kollegen auftun und entwirrt werden müssen. Auch das Verschwinden von Karina, ihrer Tochter wirft weitere Fragen auf, die so gar nicht in irgendeiner Weise zu allem passen wollen. Scharfsinnig und mit ihrer ganz speziellen Art geht Philomena an die Aufklärung des Falls ran….

Was für ein außergewöhnlicher Krimi, der mich nicht nur mit der spannenden Frage nach dem Motiv und der Aufklärung des Mordes von der ersten Seite an fesseln konnte, sondern auch der Schreibstil, der mit viel Ironie und Schlagfertigkeit aufwartet, gleichzeitig aber seinem Leser volle Aufmerksamkeit abverlangt. Zum Drüberstreuen hat Georg Haderer mit Philomena Schimmer eine außergewöhnliche Ermittlerin geschaffen, die man einfach mögen muss.
Unglaublicherweise war es mein erstes Buch von dem Autor, wird aber definitiv nicht das letzte bleiben.

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Raue Insellandschaft und ihre Bewohner

Seht ihr es nicht? von Georg Haderer

Shetland… eine Insel inmitten des Atlantiks, abgelegen und ruhig. Mit dem Buch wird der Leser in eine raue und karge Insellandschaft mitgenommen, in der ein paar wenige Einwohner den Gegebenheiten trotzen - gemeinsam.

Wir begleiten einige Talbewohner in ihrem Leben und lernen sie so nach und nach kennen.

Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft wird hier groß geschrieben. Beschaulich und ruhig fließt das Buch dahin, benötigt keine Aufreger. Wer in diesem Buch auf DAS große Ereignis wartet, wird nicht belohnt werden. Jedoch wird man mit einem Buch belohnt, welches Ruhe ausstrahlt und manchmal fast eine meditative Wirkung auf den Leser hat.

Wer die Bewohner Shetlands und ihre Landschaft kennenlernen möchte und sich darauf einlässt, wird mit einem ruhigen, aber tollem Buch über das Leben belohnt - Heimat, Liebe, Freundschaft und Neuanfänge.

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vermeintliche Ruhe in den Schweizer Bergen

Piz Palü von Marie Brunntaler

Ein Traditionshotel in den Schweizer Alpen - Treffpunkt Reicher, Prominenter und Bergfanatiker. Sie alle suchen die Ruhe in den Bergen. Im Sommer 1957 wird daraus aber nichts, als sie beiden Kinder der Hotelbesitzer spurlos verschwinden. Komplett vorbei ist es mit der Ruhe, als auch noch ein Mord geschieht…

Das Buch erzählt Lebensabschnitte der Protagonisten, welche sich mal mehr, mal weniger ineinander verweben.

Mehr und mehr werden vermeintlich vergessene (Familien-) Geheimnisse aufgedeckt oder drängen an die Oberfläche. So schafft es die Autorin schlussendlich ein rundes Bild entstehen zu lassen und die Hintergründe des Mordes aufzudecken.

Der Schreibstil ist unaufgeregt und flüssig zu lesen. Obwohl zwei Kinder verschwinden und ein Mord geschieht, handelt es sich um keinen Krimi, sondern einen Roman. Der Hauptaugenmerk liegt auf den einzelnen Personen und ihren Geschichten, die Krimi-Aspekte ergänzen diese und das Ende des Buches deckt auf, wie alles zusammenhängt.

Auch wenn hier nicht die Spannung eines Krimis zu erwarten ist, schafft es die Autorin geschickt, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und den Leser immer wieder neue Fragen aufwerfen zu lassen.

Für mich ein entspanntes Lesevergnügen.

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Cambridge und die griechische Mythologie

Piz Palü von Marie Brunntaler

Trauma-Therapeutin Mariana wird von ihrer Nichte Zoe um Hilfe gebeten, als ihre Freundin und Studentin Tara spurlos verschwindet und kurz darauf ermordet aufgefunden wird. Obwohl Mariana noch nicht über den Tod ihres Mannes Sebastian hinweg ist, und viele Erinnerungen des gemeinsamen Lebens in Cambridge liegen, eilt sie ihrer Nichte zu Hilfe und beginnt bald auf eigene Faust zu ermitteln…

Der Thriller begleitet Mariana durch ihre „privaten“ Ermittlungen und gibt auch immer wieder Einblicke in ihre Vergangenheit.

Die weiteren Personen werden dem Leser je nach Relevanz für die Geschichte mehr oder weniger nahe gebracht. Zusätzlich gibt es weitere Rückblenden des Mörders. Die Spannung liegt vor allem darin, dass immer wieder neue Fährten gelegt werden und gerade zu Beginn des Buches fast jeder verdächtig wirkt.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, manche Infos zur griechischen Mythologie neu und interessant zu erfahren und auch die psychologischen Aspekte passen meiner Meinung nach gut, da wir mit Mariana ja eine Therapeutin begleiten.

Der Titel des Buches hat für mich eigentlich eine etwas andere Geschichte erwarten lassen, was ich auch als Kritikpunkt sehe - der Titel passt meiner Meinung nach nicht zum Verlauf des Buches und weckt andere Erwartungen, schade.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen, wie es weitergeht. Das Ende hält nochmal eine Überraschung bereit, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Für mich immer ein Pluspunkt, wenn mich das Ende eines Buches nochmal überraschen kann.

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Schatten aus der Vergangenheit…

Das Haus der Libellen von Emma Behrens

Früher waren Sophie, Emilia und Noah unzertrennlich, Sophie und Noah auch ein Paar… bis vor 5 Jahre, als Noah einfach ohne Vorwarnung aus Sophie’s Leben verschwand. Seitdem herrscht Funkstille. Als Sophie jedoch unerwartet von Emilia einen Brief bekommt, kehrt sie in die Villa von Gutenbach zurück…

Das Buch wird aus Sophie‘s Sicht erzählt und bietet immer wieder Rückblenden in die Kindheit bzw.

Jugend der Drei. Diese haben mir sehr gut gefallen, da man hier einiges erfährt und so auch gewisse Verhaltensweisen, vor allem bei den Geschwistern, viel besser nachvollziehen kann.
Der Schreibstil war für mich angenehm und leicht zu lesen. Vor allem die düstere und auch fast schon etwas magische Atmosphäre der alten Villa kam richtig gut rüber. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich, viele waren mir auch nicht unbedingt sympathisch, manches definitiv toxisch. Ich fand sie aber im Gesamtkontext passend und authentisch.

Was mir allerdings doch über weite Strecken etwas fehlte, waren richtige Spannungsmomente. Die Geschichte plätschert gut dahin, allerdings dauert es ziemlich lange bis tatsächlich etwas Wesentliches passiert. Vielleicht hätte man es an manchen Stellen ein wenig kürzer gestalten können. Jedoch hat mich das Ende dann wieder sehr positiv gestimmt.

Zusätzlich positiv erwähnen möchte ich die Infos rund um Libellen, da hab ich einiges Neues erfahren.

Für mich war es trotz kleiner Kritikpunkte ein eher unaufgeregtes, jedoch gelungenes Buch, welches ich trotzdem gern gelesen hab.

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genial, rasant, Jan Beck

Das Haus der Libellen von Emma Behrens

Fünf Menschen, gefangen in Glaskästen, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben. Der Nachtmann hält sie gefangen und wird jede Nacht einen von ihnen töten, sollte es niemand schaffen, seine Forderungen zu erfüllen. Ein perfides Katz- und Mausspiel beginnt, in dem das Ermittlerduo Inga Björk und Christian Brand versuchen, dem Täter auf die Spur zu kommen und nebenbei noch mit persönlichen Nebenschauplätzen kämpfen müssen.

Menschliche Abgründe sich auftun, eine rasante Entwicklung, ein tolles Ermittlerduo, ein vermeintlich perfekt vorbereiteter Täter und vor allem was für ein Ende. Jan Beck versteht es einfach, was einen Thriller ausmacht, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Hat mir schon Band 1 „Das Spiel“ richtig gut gefallen, hat „Die Nacht“ es für mich definitiv noch getopt! Was für ein page turner, der nach dem Lesen ein Blickfang im Bücherregal ist. Absolute Leseempfehlung!

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