Benjamin Girstmair empfiehlt: The Incredible Machine

Man nehme ein gerüttelt Maß von sich windenden Schrauben, eine halbe Maßeinheit nach Wahl*, eine ungerade Zahl an noch zwinkernden Augen, eine zweibeinige Schere (Vorsicht!), mindestens zwei fahrradfahrende Primaten (einer fühlt sich so alleine), ein Destillat unverdauten Mutes, Strukturgel, den bei Vollmond von einer braunen Ziege gefressenen und einmal verdauten Opal, sieben kariesfreie Zahnräder, einen lachgasbetriebenen Luftballon, getrocknetes Langgrundblatt, nach außen gestülpte Innenwelt(en), intelligenten Klebstoff, Unmengen an Nullen und Einsen, den Abszess eines trächtigen Gedankensprungs, 1W4 Reihen schwarzer Glückszähne, regelrechtes Computerzeug und schließlich ein Prislein Knoblauch zum Abrunden.
Einmal zusammengetragen hänge, gieße, fabriziere, ja, appliziere man es in, auf, unter, über und an die Maschine dran. Wie genau, das ergibt sich nun wohl von selbst. Fühlt sich der für die Ausführung der vorgewünschten und hineinprogrammontierten Aufgabe unbedingt rote Knopf durch physische Zuleiberückung eines der zur Intentionserfüllung eilenden Körperteilchen bemüßigt seine Eindrücklichkeit zu akzeptieren, dann passiert in einer, einer bestimmten Wahrscheinlichkeit folgenden Anzahl von Fallbeispielen, erstmal nichts. Dann macht man es nochmal richtig oder eben falsch, wodurch das erwartungsüberblüffende Ergebnis bis Ereignis eintritt.
Sollte diese Anleitung in einer Sprache geschrieben sein, derer man nicht mächtig ist, dann kann man dies ohnehin nicht lesen. Sollten darüber hinaus aber keine Unklarheiten bestehen, ist dies höchst bedenklich. Interdisziplinäre Kreative sollten sich jedoch freuen und mit diesem gewaltigen Werk verschmelzen – auffindbar auf Standplatz 4677a-f 1/2 in der Buchhandlung Haymon.

*Nein, das Vergessen schlich sich hier nicht ein. Man nehme eben eine halbe Maßeinheit nach Wahl.