Benjamin Girstmair empfiehlt: Tag 9 – Hindernisse

Zufälliges Zitat des Tages: Regal D bis H, zweites Regal von oben, fünfunddreißigstes Buch von links, Seite 172: „Ha, ha! Ich war Ihnen zu schlau, ich, der Irrsinnige!“

Angespornt durch freundliche Sonnenstrahlen dort draußen (ihr erinnert euch sicher, draußen) etwas gemacht, was mir sonst kaum einfallen würde. Nur um zu sehen, ob trotz allem noch alles beim alten geblieben ist, ein Rubbellos gekauft. Niete. Ich bin beruhigt. Auf manche Dinge kann man sich eben verlassen.

Apropos: Ausgedehnte Liefertour. Wenn mich der Fahrtwind in und um meine Ohren nicht täuscht, ist es ein wenig kühler geworden. Hmm. Mit Verdrießen festgestellt, dass die Radwege am Inn, derer ich mich auf so manchen Routen so gern bediene, nun gesperrt sind. Nun gut, es gibt andere Lösungen. Der von roten Ampeln gesäumte Weg würde mich weiters gar nicht stutzig machen, als dann jedoch eine „Baustelle“ eine, nein, MEINE Innbrücke versperrte und ich nach einem geräumigen Umweg schließlich keinen meiner Notiz entsprechenden Namen zwischen all den Klingelschildchen entdecken konnte, verdichtete sich langsam die Suppe der einfallsreichen Verdächtigkeiten – sie schmeckte nach Sabotage, und zwar nicht die der guten Art!

Kein Grund sich im Bockshorn zu verkriechen, in einer Verschwörung mit mir, mir und der Empfängerin einen besseren, durchschlagskräftigeren und um gleich drei Stufen verschmitzteren Plan ausgearbeitet: Ich werd da morgen nochmal hin. Verwirrung durch Offensichtliches, wir werden sehen, wer am Ende wem zu schlau ist.

Darüber und über so manch anderes morgen mehr.
Bleibt brav und manchmal auch nicht. Je nachdem. Bis dann!