Benjamin Girstmair empfiehlt: Sammelsurium

Zugegeben, ich weiß nicht immer, was sich bei mir zuhause so manches mal an diversen Steh- und Liegeplätzen lümmelnd tummelt. Da wären nun sicherlich diverse Bücher, soviel ist klar. Gestapelt, gereiht oder gezwängt, in einer sich nur mir erschließenden Ordnung. Abgesehen davon zweifelsohne Pelztiere, über deren genaue Anzahl ich mir nicht wirklich im Klaren bin, da sie sich entweder zu schnell oder zu langsam bewegen (auch hier eine Unsicherheit meinerseits). Weiters finden sich (mit etwas Glück) diverse Maskeraden, wie man sie überall findet, wenige Staubfänger, die aber nicht konsequent genug arbeiten, wie mir scheint, wertvolle Artefakte und herrlich Sinnloses.
Man könnte sich natürlich ein Beispiel an den aufgeräumten Seelen des Instituts für Kunst und Kunstgeschichte der Universität Innsbruck sowie den Herausgebern dieser drei Bände nehmen. Darin versammelt und säuberlichst dokumentiert: Kunst in Tirol nach 1945, wissenschaftliche und künstlerische Nachlässe wie Schenkungen namhafter Künstlerinnen und Künstler. Ein Gesamtkatalog im (verpackungsfähigen) Schuber beheimatet, mit Einzelbeschreibungen der Kunstwerke und wirklich reichlichst bebildert. Augenschmeichelnd!
Nun, daran könnte man sich wahrlich ein Beispiel nehmen. Oder aber den Konjunktiv umarmen. Danke, Konjunktiv, für alles was man machen könnte!