Benjamin Girstmair empfiehlt: Einen Spiegelblick

Gewisse Begebenheiten, stattfindend in unserer, uns umgebenden Umgebung türmen sich ab und an zu Türmen, die ab einer gewissen Höhe, Größe oder gar eines gewissen Aromas wegen unübergehbar unübergehbar werden, erst recht wenn sie sich über gewisse zeitliche Strecken strecken, obwohl sie eigentlich vorgestrig sein müssten.
Diese formen ein Verschachtelung und Komplexität vortäuschendes Negativ einer selbstverständlichen Notwendigkeit, die etwa mit Rückgrat und Vernunft zu hat, allzu oft aber durch den Tarnanzug der Begebenheiten getäuscht den Weg unter den Füßen verliert, dem alten Wegweisertrick anheimfällt oder durch Abstumpfung nicht mehr auf eben jenes Negativ passt.
Unerfreulich, gelinde gesprochen, die haarstäubende Schrecklichkeit des furchtbaren Ergebnisses. Schweigen der fruchtbare Boden zahlreicher Grauslichkeiten, nicht weniger das wohl noch erlaubte Daher- und Herumgerede des perfiden Umdeutens.
Es verwundert daher nicht, dass unter unseren aktuellsten Büchern wieder sehr sichtbar der (leider vergriffene) Herr Karl auftritt, der uns von solchen Dingen sicher ein Lied trällern kann. Zur Reflexion, zum Zitat und zum Spiegel vorhalten. In diesem Sinne kann man nur ein Herz wünschen, und zwar nicht nur ein bisserl.