Benjamin Girstmair empfiehlt: Bücher

Was haben wohl diese beiden Bücher gemeinsam? „Nichts“, werfen nun die schnelldenkend Vorpreschenden ihrem Impuls vertrauend ein. Lediglich eine geschickte Finte des sich hier buchstäblich Ausbreitenden wäre zu vermuten, um sich einerseits Luft zu verschaffen, um die richtigen Worte anzurichten, andererseits der reinen, fragwürdigen Freude an der Verwirrung wegen, da Chaos bekanntermaßen nährt. Lobend zu erwähnen wäre sicherlich noch die Trägheit in bewährtem Verbund mit Unvermögen. Denn tatsächlich wäre der alleinige Gedanke an das Vorhaben sich treffendere und feinsinnigere Überlegungen zum lieben Geld als die von Frau Stein wenig versprechend – so ließe man es wohlweislich besser sein und ergibt sich vorerst diesem bibliophilen Heftlein der Friedenauer Presse samt nahrhaftem Inhalt.
Aber wie sollte man denn dann zur Empfehlung schreiten? Wenn man nun einen anderen Weg finden würde, gleich einem Umgang um dieses Problem herum und herum, muss zwingend – denn Physik ist nichts für Zauderer – die Zentrifugalkraft greifen, was paradoxerweise zur Loslösung von besagter Schwierigkeit führte.
Einfach wäre dies natürlich mitnichten, neigen Probleme – hier dürfte keine Neuigkeit verkündet werden – ja dazu einen zu verfolgen, wie dies die Augen manch meister- und zweifelhafter Portraits zu tun pflegen. Die Mehrheit der Mitmenschlichkeit ließe sich zudem nicht gerne und ohne weiteres in die Irre führen. Ein beklagenswerter Umstand – sollte man sich doch möglichst öfter frohgemut für die Irre entscheiden -, der jedoch auch aufgrund so mancher Tunichtgute ebenso nicht auf Unverständnis stößt. Man bräuchte also notwendigerweise eine schleichende Herangehenweise, um die Unzulänglichkeit offen zu tarnen, vielverzweigte Pfade müssten sich darum winden, bis das Ding unkenntlich, ja niemals da war. Obgleich eine derartige Vernebelung an sich wohl nicht ihre Wirkung verfehlen würde, wäre die zusätzliche Verschiebung des angedachten Fokus eine Bank, nein, eine Garantie. Man könnte etwa assoziative Verbindungen provozieren, eventuell durch Hinzufügen eines weiteren Buches, wie etwa einen wahnsinnig praktischen Begleiter für Angler (und solche, die es noch werden wollen), so wie etwa jener Unvergleichliche vom Kosmos Verlag wobei sich dann just der Vorteil des Anreizes bieten würde, diese vielen Wörter gar erst zu lesen, immer in der Hoffnung recht bald selbst gedankensprühend zu jauchzen, ob der geistreichen An- und Einsichten eines unverstellten Geistes zu heiteren, ernsten und unvermuteten Gemeinsamkeiten, die sich aus der Verquickung zwei so scheinbar unvereinbarer Bereiche ergeben würden – aussichtslos, selbstverständlich.
Ja, ich höre diese kritischen Stimmen und ja, damit könnte man tatsächlich davonkommen. Aber das wäre erstens gemein und zweitens sollte man erst über etwas urteilen, wenn man es überprüft hat. OT: Diese rundherum runden Bücher haben der Überprüfung standgehalten, daher bediene man sich bitte dieser.

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