Benjamin Girstmair empfiehlt: Vorsicht!

Nun, unsporadischen LeserInnen dieser elektronischen Postille vermag ich wohl kaum einen Ursus bezüglich meinem, zwischen Dankbarkeit und empörtem Misstrauen oszillierendem Verhältnis zu chlorophyllhaltigen Lebewesen anzuknüpen. Zum Teil, der vielleicht im Es und in übler Vorahnung angstgeschwängert in mir harrt(e), liegt dies an den furchtbaren Erfahrungen, die mit Tomacco gemacht wurden, an der Ernte in “Garden …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Feuchtet die Gaumen!

Öffnet die Knospen! Spitzt die Zungen! Warnt eure Mägen! Denn eine Vor- und Einladung sei ausgesprochen, an Sie, sehr wohl, an Sie! Der Porzellan- und Gedeckschrank hat seine Innereien auf unsere appetitlichen Tischchen gekotzt, welche unter den auf besagtem Inventar verteilten lukullischen Genüssen aus 2297 Jahren nun schier in vier Teile zu verknüllen drohen. Und …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Hirn

The lunatic is in my head Manchen durchaus ein Begriff, vielen oft Ärgernis (und zugleich Ursprung und notwendiger Teil dieses Ärgernisses), und trotz manch hämischen Bonmots, prangt neben der Position “Gehirn” bei keinem Menschlein ein Zeichen des Schwundes auf der persönlichen Inventurliste der Organe. Nun wäre es ein Leichtes diesem wunderbaren Gehirn hier ein Loblied …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Seifenblasen fallen in die Nachmittagswolken …

Seit uns der Esel in der Nacht verloren hat (manche nennen es auch Geburt), sind wir angehalten auszuhalten und festzuhalten, da die Realität (ein irreführender Name) angeblich das einzig wirklich Wirkliche und sowieso normal wäre. Ein sogenannter Lug- und Trugschluss, der stillschweigend mitunter sogar die umsichtigsten Menschen in Milchglasfolie einzuwickeln vermag. Dabei herrscht innerhalb dieser …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Namárië! Nai hiruvalyë Valimar! Nai elyë hiruva! Namárië!

Betritt man Beleriand etwa bei den Mündungen des Sirion* und folgt diesem flussaufwärts (steigt also entweder über die Pforten des Sirion oder nimmt den nicht weniger mühsamen Umweg nord-westlich der Andram) bis zu den Dämmerseen, gelangt man, hält man sich weiter nördlich und an Melians Gürtel, zwischen den Wäldern von Neldoreth und Brethil schließlich zur …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Kunst ist …

…schwierig. Zuerst einmal muss ein Gedanke, sei er flüchtend oder festgezeckt, gebannt werden, in feinsinniger Arbeit, aus talentrührendem Geschick oder – wie so manch einer behauptet(e) – in gottgegebenem Schöpfungsprozess zur Idee mutiert werden [sic!]. Der dies und auch folgende Schritte zustandebringende Herz-Kopf-Apparat hieße dann gemeinhin KünstlerIn. Jene(r) transplantiert das Rohmaterial sodann aus kopfigen Gefilden …