Benjamin Girstmair empfiehlt: Einen Spiegelblick

Gewisse Begebenheiten, stattfindend in unserer, uns umgebenden Umgebung türmen sich ab und an zu Türmen, die ab einer gewissen Höhe, Größe oder gar eines gewissen Aromas wegen unübergehbar unübergehbar werden, erst recht wenn sie sich über gewisse zeitliche Strecken strecken, obwohl sie eigentlich vorgestrig sein müssten. Diese formen ein Verschachtelung und Komplexität vortäuschendes Negativ einer …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Bücher

Was haben wohl diese beiden Bücher gemeinsam? „Nichts“, werfen nun die schnelldenkend Vorpreschenden ihrem Impuls vertrauend ein. Lediglich eine geschickte Finte des sich hier buchstäblich Ausbreitenden wäre zu vermuten, um sich einerseits Luft zu verschaffen, um die richtigen Worte anzurichten, andererseits der reinen, fragwürdigen Freude an der Verwirrung wegen, da Chaos bekanntermaßen nährt. Lobend zu …

Benjamin Girstmair empfiehlt: The Incredible Machine

Man nehme ein gerüttelt Maß von sich windenden Schrauben, eine halbe Maßeinheit nach Wahl*, eine ungerade Zahl an noch zwinkernden Augen, eine zweibeinige Schere (Vorsicht!), mindestens zwei fahrradfahrende Primaten (einer fühlt sich so alleine), ein Destillat unverdauten Mutes, Strukturgel, den bei Vollmond von einer braunen Ziege gefressenen und einmal verdauten Opal, sieben kariesfreie Zahnräder, einen …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Stil

Liebe geht, behauptetermaßen, ja durch den Magen. Ein Konzept, das ich nur mit Mühe akzeptieren kann, da dort doch erstens das Mana wohnt (wo auch nicht?), mir zweitens das verbiöse „durchgehen“ in diesem Zusammenhang zumindest eine Zunkunftsunke, wenn nicht reiner Zynismus zu sein scheint (und Zynismus liegt mir fern), und ich drittens vermuten muss, dass …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Lieber Wirt’n als Wirt

Verstrichene Zeit verlangt nicht nur ihren zellulösen Tribut, auch ein Blick in das Nähwerkkästchen drängt sich nicht unoft auf. Aktuellem Anlass wie auch meiner Netzwerkabstinez geschuldet, nun letzteres. Noch keine zehn Monde ist es her, da wurde der Lebensfluss eines braven Buchhändlerbübchens von bakteriösen Freibeutern befahren: Linkische Gesellen, formlos, doch organisiert und von einnehmender Persönlichkeit. …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Schneid dir die Haare …

… bevor du verpennst! So höre ich sie im Echo der kommenden Zeit verhallen, die Spießer und Biedermänner. Darauf ist nur schulterschlüssig (weil allein machen sie dich ein) zu entgegnen: Let your freak-flag fly, verdammt noch mal! Welcher Coleur diese Flagge ist, scheint uns eher nachrangig, skalieren Gegenkulturen doch in allen Farben des Paradiespfauenrades (meist …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Feindstudium

Herrjemine! Ich bin heute (soweit ich weiß) wie jeden Morgen in der Buchhandlung aufgewacht, habe mir meine Zähne abgeputzt, ein paar Kniebeugen gestemmt (zweieinhalb, man will ja den Kreislauf nicht verziehen), habe meine langwierige Schlafmütze auf den vorgesehenen Platz gepfeffert (der sich je nach Gewürzgrad täglich ändert) und eben meine Pfeife vor dem brutzelnden Kaminfeuer …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Metaphysical, spiritual, lyrical murder

Don’t push me, cause I’m close to the edge Worte, die man genauso zahlreichen Menschen in diesen vorweihnachtlichen Tagen wie Charon auf die Zunge legen könnte, warnend ausgespuckt wurde jene Botschaft jedoch vor Vorzeiten vom Großmeister und seiner Handvoll. Dieser Zusammenhang ist voll des Zufalls, jedoch mit holistischem Nachklang, wird doch mit diesem Buch ein …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Sammelsurium

Zugegeben, ich weiß nicht immer, was sich bei mir zuhause so manches mal an diversen Steh- und Liegeplätzen lümmelnd tummelt. Da wären nun sicherlich diverse Bücher, soviel ist klar. Gestapelt, gereiht oder gezwängt, in einer sich nur mir erschließenden Ordnung. Abgesehen davon zweifelsohne Pelztiere, über deren genaue Anzahl ich mir nicht wirklich im Klaren bin, …