Benjamin Girstmair empfiehlt: Feindstudium

Herrjemine! Ich bin heute (soweit ich weiß) wie jeden Morgen in der Buchhandlung aufgewacht, habe mir meine Zähne abgeputzt, ein paar Kniebeugen gestemmt (zweieinhalb, man will ja den Kreislauf nicht verziehen), habe meine langwierige Schlafmütze auf den vorgesehenen Platz gepfeffert (der sich je nach Gewürzgrad täglich ändert) und eben meine Pfeife vor dem brutzelnden Kaminfeuer …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Mephysical, spiritual, lyrical murder

Don’t push me, cause I’m close to the edge Worte, die man genauso zahlreichen Menschen in diesen vorweihnachtlichen Tagen wie Charon auf die Zunge legen könnte, warnend ausgespuckt wurde jene Botschaft jedoch vor Vorzeiten vom Großmeister und seiner Handvoll. Dieser Zusammenhang ist voll des Zufalls, jedoch mit holistischem Nachklang, wird doch mit diesem Buch ein …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Sammelsurium

Zugegeben, ich weiß nicht immer, was sich bei mir zuhause so manches mal an diversen Steh- und Liegeplätzen lümmelnd tummelt. Da wären nun sicherlich diverse Bücher, soviel ist klar. Gestapelt, gereiht oder gezwängt, in einer sich nur mir erschließenden Ordnung. Abgesehen davon zweifelsohne Pelztiere, über deren genaue Anzahl ich mir nicht wirklich im Klaren bin, …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Mensch-Maschine

Kaum etwas versetzt einen so in Weihnachtsstimmung wie die Worte „Kopulierende Biomechanoiden“, habe ich Recht? Nun gut, vielleicht „psychedelische Apokalypse“, zugegeben. Daher ist es nur folgerichtig, dass die Buchhandlung dieses, noch immer freilaufenden Jahres genannten festlichen Gefühlen Rechnung trägt. Aus unserem Innersten kriechende Alpträume verschmelzen mit kollektiven Ängsten, und vorzeitlichen Zukunftsdämonen, essen wiederum Seele auf …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Jesus Maria!

Das ist aber lange her, seit meine Worte sozialnetzwerklichen Boden bewässert haben. Dabei dürstet ihr sicherlich nach Hinweisen buchwertiger Natur. Und damit eure Füßlein bei der sicherlich bald losgelassenen Flut der Empfehlungen fest auf dem Poden [sic!] bleiben*, bieten wir nun und hiero die kompletteste Geschichte der herrlichsten Bodenhaftungshilfen seit es kautschukbasierte Fußbettschmeichler gibt. Und …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Oh, behave!

Vielleicht ist es alles andere als ein Zufall, dass unser nonchalanter Buchhinweis dieses Mal den Gipfel des guten Benehmens erklimmen muss. Möglicherweise stellen sich nämlich die Manieren so mancher Mitlesender nach sorgfältiger Prüfung, eventuell sogar auf den flüchtigsten Blick als restaurierbedürftig heraus. Ist das im Bereich des Möglichen? „Nein“, werden nun viele mit zur Schau …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Vorsicht!

Nun, unsporadischen LeserInnen dieser elektronischen Postille vermag ich wohl kaum einen Ursus bezüglich meinem, zwischen Dankbarkeit und empörtem Misstrauen oszillierendem Verhältnis zu chlorophyllhaltigen Lebewesen anzuknüpen. Zum Teil, der vielleicht im Es und in übler Vorahnung angstgeschwängert in mir harrt(e), liegt dies an den furchtbaren Erfahrungen, die mit Tomacco gemacht wurden, an der Ernte in „Garden …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Feuchtet die Gaumen!

Öffnet die Knospen! Spitzt die Zungen! Warnt eure Mägen! Denn eine Vor- und Einladung sei ausgesprochen, an Sie, sehr wohl, an Sie! Der Porzellan- und Gedeckschrank hat seine Innereien auf unsere appetitlichen Tischchen gekotzt, welche unter den auf besagtem Inventar verteilten lukullischen Genüssen aus 2297 Jahren nun schier in vier Teile zu verknüllen drohen. Und …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Hirn

The lunatic is in my head Manchen durchaus ein Begriff, vielen oft Ärgernis (und zugleich Ursprung und notwendiger Teil dieses Ärgernisses), und trotz manch hämischen Bonmots, prangt neben der Position „Gehirn“ bei keinem Menschlein ein Zeichen des Schwundes auf der persönlichen Inventurliste der Organe. Nun wäre es ein Leichtes diesem wunderbaren Gehirn hier ein Loblied …

Benjamin Girstmair empfiehlt: Seifenblasen fallen in die Nachmittagswolken …

Seit uns der Esel in der Nacht verloren hat (manche nennen es auch Geburt), sind wir angehalten auszuhalten und festzuhalten, da die Realität (ein irreführender Name) angeblich das einzig wirklich Wirkliche und sowieso normal wäre. Ein sogenannter Lug- und Trugschluss, der stillschweigend mitunter sogar die umsichtigsten Menschen in Milchglasfolie einzuwickeln vermag. Dabei herrscht innerhalb dieser …